Was ist der Unterschied zwischen Tamari und Sojasauce und warum schmeckt sojafreie Tamari besser?

Was ist der Unterschied zwischen Tamari und Sojasauce und warum schmeckt sojafreie Tamari besser?

Wer asiatisch kocht oder einfach Umami liebt, hat Tamari und Sojasauce längst im Kühlschrank stehen. Doch was passiert, wenn man Tamari nicht aus Sojabohnen, sondern aus gelben Erbsen herstellt und dabei etwas entsteht, das tiefer, fruchtiger und deutlich weniger salzig schmeckt als alles, was man bisher kannte?

Was ist Tamari überhaupt – und wie unterscheidet es sich von Sojasauce?

Tamari und Sojasauce werden oft in einem Atemzug genannt, aber sie sind nicht dasselbe. Klassische Sojasauce besteht traditionell aus Sojabohnen und Weizen, die gemeinsam fermentiert werden. Der Weizenanteil verleiht ihr eine leicht süßliche, manchmal fast scharfe Note und bringt Gluten mit sich.

Tamari hingegen entsteht traditionell als Nebenprodukt bei der Herstellung von Miso-Paste: Die Flüssigkeit, die beim Fermentieren der Bohnenpaste entsteht, wird abgepresst und ergibt eine dunklere, dickflüssigere und geschmacklich komplexere Sauce. Da kein Weizen benötigt wird, ist klassisches Tamari in der Regel glutenfrei.

Der entscheidende Unterschied im Alltag: Tamari schmeckt weniger salzig und dafür vollmundiger als herkömmliche Sojasauce. Wer schon einmal ein Stück Sushi versehentlich zu tief in die Sojasauce getaucht hat und danach nur noch Salz schmeckte, kennt das Problem. Mit Tamari passiert das deutlich seltener die Sauce unterstreicht den Eigengeschmack, anstatt ihn zu überdecken.

Erbsen-Tamari: Warum gelbe Erbsen?

Tamari-Sauce kann auch aus heimischen Hülsenfrüchte, wie gelben Erbsen hergestellt werden. Anstelle von Sojabohnen können zum Beispiel gelbe Erbsen zum Einsatz kommen. Gelbe Erbsen eignen sich hervorragend für die Fermentation mit Koji und entwickeln dabei ein völlig eigenes, fruchtig-süßes Geschmacksprofil.

Das Ergebnis ist eine Würzsauce, die sowohl sojafreundlich als auch glutenfrei ist – ein entscheidender Vorteil für alle, die auf Soja reagieren oder bewusst darauf verzichten möchten. Soja gehört zu den häufigsten Lebensmittelallergenen in Europa, und gerade im veganen Bereich ist die Suche nach hochwertigen sojafreien Alternativen zu klassischen Umami-Quellen groß.

Fermentation mit Koji: Wie entsteht der Geschmack?

Das Herzstück des fourTaste Erbsen-Tamari ist die klassische Koji-Fermentation über mehrere Monate. Koji (Aspergillus oryzae) ist derselbe Edelstarterpilz, der in der japanischen Küche seit Jahrhunderten für Miso, Sake und traditionelles Tamari eingesetzt wird. Er produziert Enzyme, die Eiweiße und Kohlenhydrate langsam aufspalten und dabei eine Fülle an Aromen und natürlichem Umami entstehen lassen.

Bei der Herstellung des Erbsen-Tamari ist die Sauce dabei kein Nebenprodukt – sie steht von Anfang an im Mittelpunkt. Das erfordert regelmäßige Überprüfung während der Reifezeit, Geduld und ein tiefes Verständnis des Fermentationsprozesses. Das Ergebnis ist eine Sauce, die mit der Zeit ihre eigene Tiefe entwickelt, Fruchtigkeit und Umami verbindet und sich in ihrer Qualität deutlich von industriell hergestellten Würzsaucen abhebt.

Geschmack: Was macht den fourTaste Erbsen-Tamari besonders?

Der größte Unterschied zur klassischen Sojasauce liegt nicht nur in den Zutaten, sondern im Geschmacksprofil. Das fourTaste Erbsen-Tamari ist:

Fruchtig-süß – durch die Erbsen-Basis und die lange Fermentation entwickelt die Sauce eine angenehme Süße, die klassischer Sojasauce fehlt. Der Zuckergehalt von 15 g pro 100 ml spricht für sich: Das ist kein industriell zugesetzter Zucker, sondern natürlich entstandene Süße der gelben Erbse aus dem Fermentationsprozess, denn die Tamari-Sauce besteht aus nur 5 Bio-Zutaten.

Ausgeprägtes Umami – die Sauce hat eine Tiefe und Komplexität, die sofort heraussticht. Dieser herzhafte Geschmack ist das Markenzeichen guter Fermentation und macht das Erbsen-Tamari zu einem echten Küchen-Upgrade für herzhafte Gerichte, Marinaden und Dressings.

Deutlich weniger salzig – mit 10,5 g Salz pro 100 ml liegt das Erbsen-Tamari zwar im üblichen Bereich für fermentierte Würzsaucen, doch dank des fruchtigen und süßlichen Aromaprofils wirkt die Salzigkeit weit weniger dominierend als bei herkömmlicher Sojasauce. Das Stück Sushi, das in die Sauce fällt? Es schmeckt nach Sushi – nicht nach Meerwasser.


Nährwerte im Überblick

Nährwert Pro 100 ml
Energie 406 kJ (96 kcal)
Fett 0,3 g
davon gesättigte Fettsäuren < 0,5 g
Kohlenhydrate 20 g
davon Zucker 15 g
Eiweiß 3,4 g
Salz 10,5 g

Wie bei allen fermentierten Würzsaucen gilt: sparsam einsetzen, dafür bewusst. Tamari ist kein Speiseöl, das literweise verwendet wird – ein Schuss in die Pfanne, ein Löffel in die Marinade, ein paar Tropfen über das fertige Gericht. Wer Tamari anstelle von Salz dosiert, bekommt nicht nur Salzigkeit, sondern gleich das gesamte Umami-Paket dazu.

Wofür eignet sich Erbsen-Tamari in der Küche?

Erbsen-Tamari ist genauso vielseitig einsetzbar wie klassische Sojasauce oder traditionelles Tamari – mit dem Vorteil, dass das fruchtiger-süßliche Profil in manchen Anwendungen noch besser passt.

Als Würzsauce und Dip ist das Erbsen-Tamari eine elegante Alternative zu Sojasauce beim Sushi. Die mildere Salzigkeit unterstreicht den Eigengeschmack von Fisch, Tofu oder Gemüse, ohne ihn zu überlagern.

In Marinaden entfaltet die Sauce ihre Stärke besonders eindrucksvoll. Ob für Tempeh, Tofu, Pilze oder gegrilltes Gemüse: Eine Marinade aus Erbsen-Tamari, etwas Ingwer und Sesam verleiht jedem Gericht eine komplexe, herzhafte Tiefe.

In Dressings und Saucen ersetzt ein Spritzer Erbsen-Tamari problemlos Salz und bringt dabei gleichzeitig Umami, Fruchtigkeit und Farbe mit. Besonders in asiatisch inspirierten Bowl-Dressings macht sich dieser Unterschied sofort bemerkbar.

Als Finish und Würze – direkt über ein fertiges Gericht geträufelt, etwa über gebratenen Reis, Nudelgerichte oder ein Wok-Gericht, gibt das Erbsen-Tamari den letzten Schliff, den viele Gerichte noch brauchen.

Ein besonderer Tipp: Das Erbsen-Tamari lässt sich hervorragend als Salzersatz beim Kochen einsetzen. Einfach statt einer Prise Salz ein paar Tropfen Tamari in die Pfanne oder den Topf geben – das Gericht bekommt dadurch nicht nur Salzigkeit, sondern gleichzeitig Tiefe, Umami und eine leichte Fruchtigkeit.

Und weil fermentiertes Salz weniger Natrium enthält als herkömmliches Speisesalz, ist das Würzen mit Tamari auch aus ernährungsphysiologischer Sicht eine bewusste Wahl. Wer einmal so gewürzt hat, greift danach nur noch ungern zum einfachen Salzstreuer.


Erbsen-Tamari, Sojasauce, klassisches Tamari: Ein direkter Vergleich

Klassische Sojasauce Soja-Tamari fourTaste Erbsen-Tamari
Basis Sojabohnen + Weizen Sojabohnen Gelbe Erbsen
Glutenfrei Nein Ja Ja
Sojafreundlich Nein Nein Ja
Geschmack Salzig, leicht süßlich Kräftig, Umami Fruchtig-süß, Umami, mild
Konsistenz Dünnflüssig Dünnflüssig Dünnsflüssig
Herstellung Industriell oder traditionell Traditionell Klassische Koji-Fermentation, mehrere Monate

Für wen ist das fourTaste Erbsen-Tamari besonders interessant?

Natürlich richtet sich das Erbsen-Tamari an alle, die Soja meiden – sei es aus Allergie, Unverträglichkeit oder persönlicher Überzeugung. Aber die Zielgruppe ist deutlich größer. Wer Wert auf handwerkliche Fermentation, regionale Zutaten und ein komplexes Geschmackserlebnis legt, findet im Erbsen-Tamari eine der spannendsten Würzsaucen, die die europäische Fermentations-Bewegung derzeit hervorbringt.

Auch für Menschen, denen klassische Sojasauce schlicht zu salzig ist oder denen der typische Soja-Eigengeschmack nicht liegt, öffnet das Erbsen-Tamari eine neue Geschmackswelt – mit demselben Anwendungsspektrum, aber einem völlig anderen, überzeugenderen Profil.

Fazit: Tamari ist nicht gleich Tamari

Die Geschichte der fermentierten Würzsaucen ist lang – aber sie ist noch nicht zu Ende geschrieben. Das fourTaste Erbsen-Tamari zeigt, was möglich ist, wenn man klassische Fermentationstechniken mit europäischen Zutaten verbindet und dabei den Mut hat, etwas wirklich Neues zu schaffen.

Sojafreiheit, Glutenfreiheit, fruchtiges Umami und eine Tiefe, die nur durch monatelange Koji-Fermentation entsteht: Das ist kein Ersatz für Sojasauce. Das ist eine eigene Kategorie.

Entdecke das fourTaste Erbsen-Tamari – und finde heraus, wie viel Charakter eine Würzsauce haben kann.

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